Schule mit Games gestalten NRW
Mit diesem Angebot erhalten Lehrkräfte weiterführender Schulen praxisnahe Informationen und Materialien zu den Einsatzmöglichkeiten von Games im schulischen Unterricht.
Einsatz von Games im Unterricht
Digitale Spiele stellen einen festen Bestandteil im Alltag von Kindern und Jugendlichen dar. Neben ihrer lebensweltlichen Relevanz können weitere Aspekte wie Interaktivität, Immersion oder Perspektivwechsel im Unterricht motivierend und lernförderlich wirken. Aufgrund ihrer spielspezifischen Eigenschaften können viele Games zudem zur Förderung von strategischem Denken, Problemlösungsfähigkeit, Teamarbeit und Medienkompetenz eingesetzt werden. Gleichzeitig ermöglichen sie personalisiertes Lernen, da Inhalte an das individuelle Lernniveau und -tempo angepasst werden können.
Emotionale und erfahrungsorientierte Zugänge bieten die Möglichkeit, insbesondere beim Thema Demokratieförderung unterstützend zu wirken. Durch die Übernahme von Rollen und Perspektivwechsel im Spiel können die Lernenden Empathie und Verantwortungsbewusstsein entwickeln. Spielerisch erproben Schülerinnen und Schüler verschiedene Aktionsmöglichkeiten und handeln Konflikte aus, um gemeinsame Lösungen zu finden. So erleben sie Demokratie und gesellschaftliche Entscheidungsprozesse nicht nur theoretisch, sondern entwickeln ein tieferes Verständnis für ihre Bedeutung.
Projekt „Schule mit Games gestalten NRW – Demokratie und Teilhabe spielend fördern"
In Anknüpfung an die Machbarkeitsstudie NRW unterstützt das Projekt „Schule mit Games gestalten NRW – Demokratie und Teilhabe spielend fördern“ Schulen in Nordrhein-Westfalen dabei, Unterricht in der Sekundarstufe I zu demokratischen, erinnerungskulturellen und inklusiven Themen mit Hilfe digitaler Spiele zu gestalten. Die Schulen lernen geeignete Spiele kennen und bekommen praxisnahes Material in Form von Unterrichtseinheiten und einer Methodenbox an die Hand.